Berlin, 24.09.2023 (von T. Unger & M. Heede)

Tigst Assefa hat beim BMW Berlin-Marathon den Frauen-Weltrekord pulverisiert. Die Äthiopierin stürmte am Brandenburger Tor bei anfänglich 14°C und später sonnigem Himmel nach sensationellen 2:11:53 Stunden ins Ziel und unterbot die Marke der Kenianerin Brigid Kosgei, die in Chicago 2019 eine Zeit von 2:14:04 gelaufen war, um unglaubliche 2:11 Minuten. Die Äthiopierin lief in Berlin eine Fabelzeit mit sporthistorischer Bedeutung.

Schnellste Deutsche war Domenika Mayer (LG Telis Finanz Regensburg), die auf Rang 14 mit einer persönlichen Bestzeit und einer deutschen Jahresbestzeit von 2:23:47 lief. Eliud Kipchoge wurde zum Rekordsieger des Rennens. Der Kenianer triumphierte bereits zum fünften Mal in Berlin und siegte in 2:02:42 Stunden. Das ist die achtschnellste je gelaufene Zeit. Einen deutschen Rekord lief Amanal Petros (Marathon Team Berlin). Er war als Neunter nach 2:04:58 im Ziel und durchbrach damit als erster Deutscher die 2:05-Stunden-Schallmauer.

Der 49. Berlin-Marathon war wieder einmal eine gigantische Sightseeing-Tor in Laufschuhen über 42 Kilometer. Durch die Hauptstadt liefen mit einer Rekordteilnahme 47.912 Sportler/innen aus 156 Nationen, darunter Thomas Unger – unser Läufer des SV Lok Blankenburg. Bei optimalen Bedingungen erreichte Thomas (M55) in ausgezeichneten 3:37:00 Stunden das Ziel und belegte damit Platz 470 in seiner Altersklasse sowie den 9800. Platz von 42874 Läufer/innen in der Gesamtwertung. Sein Bericht: “Ich bin natürlich sehr zufrieden. Obwohl es nicht die geplanten 3:30 Std geworden sind. Das Wetter war gut, zum Laufen genau richtig. Die Atmosphäre auf der Strecke war Wahnsinn. Die Zuschauer haben einen getragen. Auch die Bands und Trommler super!“ Alle Ergebnisse gibt es unter: www.mikatiming.com .